Shiatsu

Der sanfte Weg zum entspannten Ich

Shiatsu ist gleichzeitig eine sehr alte und eine sehr junge Kunst. Im Verlauf der Letzten 100 Jahre in Japan entstanden, verbindet es die jahrtausendealten Techniken der traditionellen Akupressur mit modernen, auch westlichen Massagetechniken.

Shiatsu ist eine besondere Art der fernöstlichen Akupressurmassage, in der traditionelle Erkenntnisse und moderne Methoden der Körpertherapie einfliessen.

Hierbei wird mittels Druck- und Dehntechniken mit Finger, Hand, Ellenbogen oder Knie am bekleideten Körper gearbeitet. Es ist eine sanfte Form von energetischer Körperarbeit und hat das Harmonisieren des Energieflusses zum Ziel.

Das Wort "Shiatsu" bedeutet wörtlich übersetzt Fingerdruck (shi = Finger, atsu = Druck). Shiatsu zielt darauf ab Menschen zu heilen, indem es die natürlichen Selbstheilungskräfte des Körpers unterstützt. Wir können den Strom in den Meridianen als Ausdruck des Flusses der universalen Lebensenergie in uns verstehen. Ein ungehinderter Strom bedeutet dabei seelisches, geistiges und körperliches Wohlergehen, beständige Bewegung und Weiterentwicklung.

Was sind Meridiane?

Meridiane sind unterschiedliche Aspekte unserer Lebenskraft. Sie sind Ausdruck des in uns angelegten Potentials und somit Ausdruck unserer Vitalität. Vitalität könnte als die Summe unserer Selbstregulationsmechanismen gesehen werden. In der Interaktion zwischen Bedürfnis und Bedürfnisbefriedigung zeigt sich die Lebensbewegung. Jede Disharmonie ist Ausdruck des Lebens nach Harmonie. Es ist der jeweils individuelle Versuch auf Stagnation zu reagieren. Vitalität bedeutet auch innovative Wege in der Selbstregulation zu entwickeln. Meridiane können als ein Werkzeug dieser notwendigen Bewegung (Erneuerung) gesehen werden. Sie sind Teil dieser Bewegung, die Lebenskraft drückt sich durch sie aus, sie sind das Leben. (Die 12 Meridiane, Christine Reder)

Der Nutzen von Meridianen

Meridiane sind erprobte und brauchbare Arbeitshypothesen.
Meridiane geben Ordnung und Struktur

Alles was Natur hervorbringt, läuft nach konkreten Plänen und Gesetzmässigkeiten ab. Das. was im Äusseren gilt, gilt auch für das Innere. Die Prinzipien von Makrokosmos und Mikrokosmos unterscheiden sich nur durch unterschiedliche Grössenordnungen. Jedes komplexe System funktioniert auf Basis einer inneren Ordnung und Struktur. Das Modell der zwölf Meridiane stellt ein solches Ordnungssystem dar. Jeder Meridian steht für einen spezifischen Frequenzbereich oder einen spezifischen Aufgabenbereich.
Die "Ordnung der Frequenz" erzeugt eine Struktur, die die Ausgangsbasis für eine geregelte Anpassung an die momentanen Bedürfnisse des Menschen darstellt. Anders ausgedrückt: kann sich das Ki in den Meridianen gut entfalten, schwingt das Ki optimal. Dann ist der Meridian "gut gestimmt". In der Ordnung kann das Ki frei schwingen. Entsteht die Ordnung, die Lebendigkeit schafft. (Die 12 Meridiane, Christine Reder)